DIE MINERVA WIRD 111 JAHRE ALT!

Das ehemalige „Institut Minerva“ wird heute Minerva genannt und ist eine Zürcher Privatschule mit einer 111-jährigen Tradition. Seit 1988 gehört sie zur Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz und ist unter der Marke Minerva an 7 Standorten der Schweiz als eigentliches Kompetenzzentrum für kaufmännische Ausbildungen bekannt.


Portraits von Ehemaligen der Minerva aus der Jubiläumsschrift zum 100. Geburtstag der Minerva 2004

Die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der Minerva

1904  Die Minerva wird gegründet – und zwar mit einer bildungspolitischen Pionierleistung: Zum ersten Mal wird hier in der Schweiz der «zweite Bildungsweg» angeboten. Grosse Beachtung finden auch die sogenannten «Minerva Repetitorien», die von der Schule als hauseigene Lehrmittel entwickelt werden.
1909  Minerva bezieht das neue Schulhaus an der Scheuchzerstrasse in unmittelbarer Nähe der Hochschulen, wo die Schule noch heute untergebracht ist. 
1916  Eine spezielle Abteilung zur Vorbereitung auf die Vordiplomprüfungen an der ETH Zürich wird eröffnet. 
1918 Nach dem Zusammenschluss mit der Privatschule Dr. Max Husmann wird die Minerva zur grössten privaten Mittelschule der Schweiz mit verkürzter Studiendauer. 
1920  Das Projekt einer höheren Handelsschule wird realisiert.
1930  Die durchschnittliche Erfolgsquote bei den Matura- und Hochschulaufnahmeprüfungen beträgt über 90 Prozent. 
1935 Minerva gründet die erste Arztgehilfinnenschule in der Schweiz. 
1965  Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Sommersemesters beträgt 650. 
1971  Eröffnung der Handelsdiplomabteilung für Jugendliche. Der Lehrgang mit integriertem Praktikum führt zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis.
1972  Erster Jahreskurs zur Ausbildung von "Technischen Kaufleuten", einer KV-Ausbildung für Berufsleute aus technisch-gewerblichen Richtungen.

 

1975  Die Schule für medizinische Laborantinnen wird eröffnet und 1977 durch das Schweizerischen Rote Kreuz anerkannt.1975  Die Schule für medizinische Laborantinnen wird eröffnet und 1977 durch das Schweizerischen Rote Kreuz anerkannt.
1978  Einführung des 10. Schuljahres (als Vorbereitung auf Berufe im Gesundheitswesen). 
1985  Der PC hält auch in der Minerva Einzug. 
1988  Neustart unter dem Dach der AKAD Gruppe (heute Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz). 
1989  Als erste und einzige Privatschule lanciert Minerva den Lehrgang Hotel-Handelsschule. Die Anerkennung durch den Schweizer Hotelier-Verein SHV (heute: hotelleriesuisse) und die internationalen Perspektiven machen diese Ausbildung besonders attraktiv.
1996  Minerva darf als erste Privatschule in der Schweiz ein DELF-Prüfungszentrum führen. Sie prüft im März 1997 rund 1200 Kandidatinnen und Kandidaten. 
1997  Erster Vorkurs zur kaufmännischen Berufsmaturität. Sportlich begabte Lernende können erstmals Klassen mit individuellem Stundenplan besuchen, abgestimmt auf die Trainingszeiten – eine Vorstufe der TALENTplus, die Schule für Kunst- und Sportbegabte. 
1998  Die Minerva «platzt aus allen Nähten»: Das Gymnasium zieht in die Villa Belair an die Freiestrasse 129 im Quartier Hottingen. 
1999  Mit der Informatik-Ausbildung (dem späteren IT-College) bietet Minerva eine schulische Alternative zur Informatiklehre und mit der technischen Berufsmaturität den prüfungsfreien Eintritt in die Fachhochschule. 
2000  Die Minerva kauft in Luzern die Betriebsfachschule „école tamé“ und übernimmt den gesamten Schüler- und Personalbestand. 
2003  Minerva erhält von der International Baccalaureate Organization die Anerkennung zur Durchführung des IB-Lehrganges, der zweisprachigen Vorbereitung (deutsch-englisch) auf den international anerkannten Abschluss. 
2004  Minerva kann das 100-jährige Bestehen feiern. 
2005  An der Handelsschule starten die ersten bilingualen KV-Ausbildungen.            
Minerva erhält die Bewilligung zum Führen eines zweisprachigen Langzeitgymnasiums.
2006  Die Handelsschule für Kunst- und Sportbegabte TALENTplus der Minerva wird Swiss Olympic Partner Schule.
2007  Die TALENTplus startet mit dem Lehrgang „Gymnasium/IB“ und bietet Kunst- und Sportbegabten als Alternative zur Schweizerischen Matura das International Baccalaureate an. 
2008  Das Minerva Gymnasium geht an die SIS (Swiss International School) über. 
2009  Die TALENTplus der Minerva wird vom Regierungsrat für 4 Jahre als staatsbeitragsberechtigte Institution des Kantons Zürich anerkannt.            
Die TALENTplus der Minerva wird interkantonal anerkannte Schule für Hochbegabte mit spezifisch strukturiertem Unterricht.                                  
Die Minerva erhält die Bildungsbewilligung für die lehrbegleitende kaufmännische Berufsmaturität (BM1). Start einer ersten M-Profil-Klasse.             
Eigenständige Schulen der Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz an den Standorten Aarau, Baden, Basel und Bern, die ein ähnliches Bildungsangebot haben, treten erstmals unter der Marke Minerva auf. 
2010  Zusammenarbeitsvertrag mit CYP (Center for Young Professionals in Banking) und Start der ersten Bank-Handelsschulklasse. Die Minerva kann neu 3 Branchen zur Auswahl anbieten. 
2011  Einführung „Minerva Mittelschule“, eine Kombination von KV und Gymnasium, die in vier Jahren an die Universität oder ETH führt.                                   
Erstes KV-Basislehrjahr im Kanton Zürich. Lernende können nach dem KV-Basislehrjahr direkt ins 2. Lehrjahr einer KV-Lehre einsteigen. 
2012  Erste Klasse am neuen Minerva Standort St. Gallen.                        
Einführung der Lernplattform e-KV, die den gesamten Inhalt bis und mit der KV-Lehrabschlussprüfung und der Berufsmaturität zur Verfügung stellt.
2013  Schaffung eines 10. Schuljahres mit integrierter Praxisfirma: Ideale Verbindung zwischen Theorie und Praxis mit der Möglichkeit Arbeitserfahrung zu sammeln. 
2014  Neuer Handelsschullehrgang für Erwachsene: Berufsbegleitend (8 Lektionen pro Woche) in einem Jahr zum Handelsdiplom VSH, mit Creditpoints statt Abschlussprüfung. 
2015 Einführung von einem neuen Handelsschultypen mit Schwerpunkt "Lifestyle". 

Stimmungsbilder aus früheren Zeiten

  
Matheunterricht                           Schreibmaschinenkurs

  
Schulzimmer                                Sekretariat

  
Schulhaus                                    Garten

 

Erinnerungen eines Minerva Schülers an die Lehrpersonen in den Jahren 1948/1949

     
Hr. Dr. Barandum              Hr. Garfunkel                     Fr. Dr. Heer
"de Barandyn"                   "de Karli Funkel"                Englisch
Bündner                                   

     
Fr. Herzog                          Hr. Hubernot                    Hr. Keller in Deutsch
                                         "de Hubi"                         "hatte immer eine 
                                         aus Holland                      schwere Mappe"
                 

     
Hr. Dr. Klotz                       Hr. Kläesi in Chemie          Hr. Meyer in Mathematik
"de Schächetaler"               "einer der Beliebtesten,      hat jede Darstellung mit
                                         Gwaltsmensch!"                "Quot erat demonstrandum" 
                                                                                beendet!                        

     
Hr. Oefelein                       Fr. Dr. Reiss "s' Tanti"       Hr. Dr. Heri
"de Öfeli"                           Naturwissenschaften         "Christoph Weggli"

  
Hr. Rapapor                                 Frl. Schwander "Miss Minerva"
"de Raps, blitzgescheit                  in Latein
& charismatisch!"

  
Hr. Dr. Tagmann in Englisch          Hr. Tobler in Zeichnen
"sehr nett"                            


Hr. Derron
"Papa Derroni" in Französisch

 

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