02.12.2019

Interview mit Willi Olck

Interview mit Willi Olck, Minerva Lernender Generalagentur Zürich Versicherungen

Herr Olck, warum haben Sie sich für eine Ausbildung an der Minerva Handelsschule VSH entschieden?

  
Eine kaufmännische Ausbildung war immer mein Ziel. Deshalb begann ich eine KV-Lehre in einem Industriebetrieb, wo ich mich jedoch nach 2 Jahren nicht mehr wohl fühlte. Weil ich nicht noch einmal eine normale KV-Lehre machen wollte, suchte ich nach Alternativen und stiess dabei auf die Minerva. Da konnte ich auch unter dem Jahr einsteigen und meine Ausbildung auf verkürztem Weg zu Ende führen. 

Wie können Sie vom einjährigen Praktikum in Ihrer Ausbildung profitieren?

  
Ihrer Ausbildung profitieren? Ich finde es gut, dass man nicht wie bei einer normalen Lehre zwei Tage pro Woche zur Schule geht und drei Tage arbeitet, sondern während des Praktikums fünf Tage die Woche arbeitet. Da kommt man viel mehr in die Materie rein und versteht sie viel besser. Zudem muss man nicht abends noch lernen.

Wie weit wurden Sie bei der Praktikumssuche von der Minerva unterstützt?

   
Ich habe mit dem Praktikumsbetreuenden meine Bewerbungen angeschaut, bevor ich sie rausschickte. Er hat mir zudem Adressen gegeben, wo ich mich bewerben konnte. Darunter war auch die Praktikumstelle hier, bei der ZURICH Generalagentur Vincenzo Centolanza.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in Ihrem Praktikum aus?

   
7.45 Uhr ist Arbeitsbeginn, ab 8.00 Uhr sind die Telefonleitungen offen. Wir vom Innendienst nehmen Anrufe entgegen, als Backoffice für die Kundenberater. Jeder von uns ist für 6 bis 7 Kundenberater und 2 bis 3 Vermittler zuständig. Wir bearbeiten für sie Offerten und Policen und besprechen in komplexen Fällen die Verträge mit den internen Fachabteilungen. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, jeder Fall ist ein wenig anders.

Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man für diese Ausbildung erfüllen muss?

   
Man sollte vor allem zuverlässig sein, damit man in der Hektik nicht etwas macht, was sich negativ auf die Kundenbeziehung auswirkt. Und teamfähig, ja, das ist auch von Vorteil.

Wie wichtig ist in Ihrem Beruf die englische Sprache?

   
Hier in der lokalen Agentur ist das weniger wichtig, aber natürlich am Hauptsitz, da braucht man das schon jeden Tag.

Was sind Ihre beruflichen Ziele nach dem Lehrabschluss?

    
Die Versicherungsbranche hat für mich erste Priorität. Also noch zwei, drei Jahre Innendienst, später vielleicht im Aussendienst arbeiten oder in einer Fachabteilung.